Mittelstand gegen Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank

20.03.2019
Andreas Keck

Der deutsche Mittelstand steht einer möglichen Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank sehr kritisch gegenüber, wie die großen Mittelstandsverbände verlauten liessen. So wünscht sich beispielsweise Reinhold von Eben-Worlée, Verbandspräsident der Familienunternehmer, grundsätzlich mehr Wettbewerb. Eine Fusion würde die Dynamik verringern. Zu einer ähnlichen Einschätzung kommt Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft. Ohoven ist skeptisch, dass die Fusion zweier angeschlagener Bankhäuser zu einer stärkeren Bank führt. Doch gerade ein leistungsfähiges und wirtschaftlich gesundes deutsches Bankhaus mit weltweiten Aktivitäten sei der erste Ansprechpartner für Mittelständler, die weltweit agieren. Auch die Exportwirtschaft brauche große Banken, die im Wettbewerb miteinander stehen. Finanzminister Olaf Scholz hingegen hat mehrfach die Bedeutung einer starken deutschen Großbank betont und kritisiert, dass es in den vergangenen Jahren in Deutschland keine Industriepolitik in der Finanzbranche gegeben habe.

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