Forschungsförderung boomt in Österreich

10. Feb 2021

Die Forschungsprämie erfreut sich bei in Österreich tätigen Firmen zunehmender Beliebtheit. Das Fördervolumen überschritt 2020 erstmals die Milliardengrenze und ist mit 1.048,5 Mio. Euro um 32 Prozent gegenüber 2019 angestiegen (758 Mio. Euro). Die Prämie war 2018 von 12 auf 14 Prozent aufgestockt worden und ist die beliebteste Fördervariante: 58 Prozent der befragten Manager gaben in einer Deloitte-Umfrage an, die Forschungsprämie bereits genutzt zu haben. Gut ein Drittel schätzt sie als effektiv oder sehr effektiv ein. Im Vorjahr gab es rund 9.700 Anträge für die Forschungsprämie, wovon 80 Prozent von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) stammten.

Die Forschungsprämie erfreut sich bei in Österreich tätigen Firmen zunehmender Beliebtheit. Das Fördervolumen überschritt 2020 erstmals die Milliardengrenze und ist mit 1.048,5 Mio. Euro um 32 Prozent gegenüber 2019 angestiegen (758 Mio. Euro). Die Prämie war 2018 von 12 auf 14 Prozent aufgestockt worden und ist die beliebteste Fördervariante: 58 Prozent der befragten Manager gaben in einer Deloitte-Umfrage an, die Forschungsprämie bereits genutzt zu haben. Gut ein Drittel schätzt sie als effektiv oder sehr effektiv ein. Im Vorjahr gab es rund 9.700 Anträge für die Forschungsprämie, wovon 80 Prozent von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) stammten. „Für Österreichs Unternehmen ist die Forschungsprämie das wichtigste Instrument, um Unterstützung für ihre Innovationsarbeit zu erhalten. Die Forschungsprämie boomt, Förderansuchen von mehr als einer Milliarde sind ein klares Zeichen für die hohe Akzeptanz“, so Marion Biber, Managing Director von ABA - Invest in Austria.

Ausbezahlte Forschungsprämiemn seit 2010

Jedes Unternehmen kann – unabhängig von seiner Größe, Branche oder Firmenstruktur – sowohl für eigenbetriebliche F&E sowie für Auftragsforschung die Forschungsprämie erhalten. Die Forschungsprämie beträgt 14 Prozent der gesamten Forschungsaufwendungen, wie Personalkosten, F&E-Investitionen, Finanzierungsaufwendungen sowie Gemeinkosten und ist in der Höhe nicht begrenzt. Insbesondere bei anlagenintensiven F&E-Projekten stellt die Einbeziehung von Investitionen in die Bemessungsgrundlage der österreichischen Forschungsprämie einen großen Vorteil dar. So können etwa Investitionen, die nachhaltig F&E-Zwecken dienen, zur Gänze im Jahr der Anschaffung mit den Anschaffungskosten in der Bemessungsgrundlage berücksichtigt werden. Die Forschungsprämie ist damit ein wichtiger Standortfaktor und holt innovative Unternehmen wie etwa das deutsche Startup IoT Inspector nach Österreich. Rascher und unbürokratischer Zugang zur Förderlandschaft Die IoT Inspector GmbH mit Sitz im hessischen Bad Homburg wurde im Frühjahr 2020 aus der SEC Technologies als eigenständiges Unternehmen ausgegründet. IoT Inspector ist die führende europäische Plattform für automatische Firmware Analysen, um IoT Firmware auf Schwachstellen und Compliance zu prüfen und das Internet der Dinge sicherer zu machen. Um Zugang zu den hochqualifizierten österreichischen Fachkräften zu erhalten, wurde im Sommer 2020 die Tochtergesellschaft IoT Inspector R&D GmbH mit Sitz in Österreich (Wiener Neustadt) gegründet. Rainer M. Richter, CEO & Co-Founder von IoT Inspector, sieht vor allem im raschen und vergleichsweise unbürokratischen Zugang zur österreichischen Förderlandschaft ein großes Plus für den Standort Österreich. „Wir sind zudem beeindruckt vom Grad der Digitalisierung der österreichischen Verwaltung. Gerade in Zeiten von Corona war dies für unsere Betriebsansiedelung sehr hilfreich. Nicht zuletzt schätzen wir den Zugang zu top qualifizierten Arbeitskräften für die IoT Inspector R&D GmbH“, so Richter. "Rund drei Viertel aller forschungstreibenden Unternehmen in Österreich nehmen die Forschungsprämie in Anspruch. Die Prämie führt zu Investitionen in notwendige Infrastruktur, zudem fördert sie die Übernahme eines höheren technologischen Risikos und die beschleunigte Projektumsetzung“, erläutert Marion Biber. Zahlreiche deutsche Unternehmen wie Boehringer Ingelheim oder Bosch nutzen seit Jahren die österreichische Forschungsprämie. Boehringer Ingelheim hat in Österreich mit dem Regional Center Vienna (RCV) sein Zentrum für Krebsforschung angesiedelt. Bosch betreibt in Österreich internationale Kompetenzzentren für Mobilitätstechnik und forscht an den österreichischen Standorten an innovativen Lösungen im Bereich Connected Mobility.

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