Weltfrauentag 2022 - das Manifest der GM Women

08.03.2022

Wir als GM Women möchten unsere Stärken stärken. Dabei gibt es fünf Punkte, die uns besonders wichtig sind. Wir haben diese fünf Punkte in einem Manifest zusammengefasst, das uns leiten und inspirieren soll.

Männer und Frauen ergänzen sich wie Tag und Nacht. Deshalb können wir das Optimum nur gemeinsam erreichen. Welche Form von Stärke gefragt ist, kommt auf die Situation an, nicht auf das Geschlecht.

Wir als GM Women möchten unsere Stärken stärken. Gemeinsam mit unseren Männern in der Arbeitswelt und in der Familie, in den Vereinen und Parteien, wollen wir die Welt rocken, gemeinsam überraschen und vor allem Zukunft gestalten. Miteinander, nicht gegeneinander.

Dabei gibt es ein paar Punkte, die uns besonders wichtig erscheinen. Wir haben sie in ein Manifest gepackt, das uns leiten und inspirieren soll. Jede darf sich ihre Kirsche heraus pflücken oder ihre persönliche Rakete zünden. Dabei ist alles erlaubt #BreakTheRules #FemaleEmpowerment #Diversity #Vereinbarkeit #FeelTheBeat und vieles mehr.

Der „Beat“, den wir Frauen dabei fühlen wollen, sollen und vor allem dürfen, schlägt im Rhythmus unserer eigenen Verantwortung. Denn wer, wenn nicht wir selbst, soll denn für uns aufstehen? Die Männer? Ach, kommt Ladies, das können wir doch selbst.

Und jetzt konkret: Was hilft uns dabei, unsere Selbstwirksamkeit (weiter) zu stärken? Wir sind überzeugt, dass es diese „Big Five“ sind, die wir für euch hier im GM Women Manifest zusammengefasst haben. 

Das GM Women Manifest

Horizontalisch oder vertikalisch? Ich verstehe und spreche beide Sprachen!

Wir unterscheiden in der Kommunikation in horizontale - also motivorientierte - und vertikale – also rangorientierte - Kommunikation. Wir Frauen setzen horizontale Kommunikationsformen häufiger ein, als unsere männlichen Wegbegleiter. Treffen horizontale und vertikale Ansätze aufeinander, stehen wir vor einem „Fremdsprachenproblem“.

Wir plädieren:
Lasst uns alle – Männer wie Frauen - lernen, beide Sprachen zu sprechen. So verstehen wir einander besser und können vor allem bewusst entscheiden, wann uns welche Sprache besser über die Ziellinie trägt.

Die Königsklasse: Kommunikation ohne Worte

Schon mal was von High, Basic und Move Talk gehört? Diese drei Stufen der Kommunikation sollten wir im Schlaf beherrschen, denn sie bestimmen die Wirksamkeit von Botschaften.

  • High Talk: verbal, intellektuell und faktenbasiert;
  • Basic Talk: verbal und NICHT intellektuell;
  • Move Talk: non-verbal.

Wichtig ist also: wir können auch ohne Worte kommunizieren, das ist sogar die wirksamste Methode.

Auch gut zu wissen: Idealerweise sprechen wir auf derselben Stufe miteinander, v.a. bei Konflikten.

Wir plädieren:
Eine starke Geste stellt eine intellektuelle Rede in den Schatten. Denkt nur an den Kniefall von Willi Brandt. Aber so „groß“ muss die Geste gar nicht sein. Oft reicht schon was Kleines. Probiert es einfach mal aus.

Die Macht des gesprochenen Wortes

In der Wortwahl steckt enormes Potenzial. Starke Worte unterstreichen Botschaften. Doch noch wichtiger ist, dass ich mein Gegenüber erreiche. Inhaltlich, aber auch auditiv und visuell. Stimmhöhe, Sprechgeschwindigkeit, Gestik und Mimik sind bei Frauen oftmals höher, schneller und temperamentvoller als bei Männern. Das kann Distanz schaffen.

In der Neuro-Linguistischen Programmierung (NLP) hingegen setzt man das sogenannte „Spiegeln“ ein, um schnellen Zugang zum Gesprächspartner zu finden. Heißt: Ich lasse mich auf Stimmhöhe, Sprechgeschwindigkeit, Gestik und Mimik meines Gegenübers ein und schaffe so Vertrauen.

Wir plädieren:
Unser Ziel ist es, gehört zu werden? Dann nutzen wir doch, was uns dafür zur Verfügung steht und „spiegeln“ unser Gegenüber in Stimmhöhe, Sprechtempo, Gestik und Mimik.

Werde sichtbar

Horizontal kommunizierende Menschen bringen Höchstleistung und reden kaum darüber. Vertikal kommunizierende Menschen folgen der Devise: Wenn du was geleistet hast, sprich darüber – und wenn du nichts geleistet hast, tu so als ob. Bähm! Das führt grundlos zu Ungleichgewicht. Wir wollen dich nicht bitten, aus Misserfolgen Erfolge zu machen. Aber selbst Misserfolgen kannst du mit Reflektiertheit etwas Gutes abgewinnen —> Plan | Do | Check | Act!

Wir plädieren:
Bring´ Leistung und vermarkte deine Erfolge! Denn erst wenn du dich sichtbar machst, wirst du mit all deinen Kompetenzen und Erfolgen wahrgenommen.

Der Hirsch im Revier sagt an

Evolutionär betrachtet gibt es schon immer einen Hirsch im Revier. Männer tendieren dazu, diese Rolle vorrangig einzunehmen, bzw. sie unter ihresgleichen auszumachen. Dabei kann Frau das Revierverhalten leicht übernehmen mit dem Ziel, echte Augenhöhe zu schaffen. Denn wer sagt, dass die Hirsch-Rolle nicht auch eine Hirschkuh wunderbar erfüllen kann? Mit einer Kombination aus non-verbaler Aktion, Sichtbarkeit, strahlendem Selbstbewusstsein und der extra Portion Mut dazu, Altbekanntes zu hinterfragen und es einfach mal anders zu machen, hast du schon gewonnen.

Wir plädieren:
#BreakTheRules. Nimm dir deinen Platz. Nimm ihn dir selbst und nimm ihn dir heute. Er steht dir zu.

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