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Chocó Recovery: United Mittelstand startet Hilfsinitiative für Erdbebenregion in Kolumbien
Tomal Ganguly, unser Ambassador des United Mittelstand in Kolumbien, hat gemeinsam mit AYRA und weiteren Partnern die Hilfsinitiative „Chocó Recovery" gestartet. Ziel ist es, der vom Erdbeben abgeschnittenen Region Chocó über lokale Strukturen schnelle, bedarfsgerechte Unterstützung zukommen zu lassen. Jetzt beginnt die entscheidende Phase: Funding und Mobilisierung des Netzwerks.

Tomal Ganguly, unser Ambassador des United Mittelstand – einer Initiative des German Mittelstand – in Kolumbien, hat gemeinsam mit lokalen Partnern eine Hilfsinitiative für die vom Erdbeben schwer getroffene Region Chocó gestartet. Nach intensiven Vorbereitungstagen vor Ort ist die Initiative „Chocó Recovery“ nun offiziell live.

Was die Initiative erreichen will

Ziel von „Chocó Recovery“ ist es, den Menschen im Epizentrum des Erdbebens schnelle und koordinierte Unterstützung zukommen zu lassen. Das betroffene Gebiet ist derzeit fast vollständig von der Außenwelt abgeschnitten – selbst offizielle Hilfskonvois erreichen die Region trotz aller Bemühungen nur unter großen Schwierigkeiten. Genau hier setzt die Initiative an: Über bestehende lokale Strukturen und Netzwerke vor Ort sollen die tatsächlichen Bedarfe der Bevölkerung direkt und ohne Umwege ermittelt und anschließend gezielt mit Unterstützung aus dem United-Mittelstand-Netzwerk gedeckt werden.

Ein zentraler Baustein dafür ist die enge Zusammenarbeit mit der Diözese in Chocó, zu der inzwischen ein direkter Draht besteht. Kirchliche Strukturen sind vor Ort seit Langem verankert und verfügen über belastbare Kontakte in die betroffenen Gemeinden – ein entscheidender Vorteil, wenn reguläre Hilfswege blockiert sind. Auf dieser Basis werden gemeinsam mit den lokalen Strukturen als Nächstes die ersten konkreten Recovery-Bedarfe festgelegt, um Unterstützung dort ankommen zu lassen, wo sie am dringendsten gebraucht wird.

Wer ist AYRA?

Mit AYRA steht der Initiative ein starker Partner zur Seite. AYRA versteht sich als „Journey-Plattform“ an der Schnittstelle von Technologie, Kultur, Lifestyle und Impact: Die Organisation baut in Regionen, die ihr besonders am Herzen liegen, sogenannte „Impact Zones“ auf – gestartet in Providencia, der kolumbianischen Karibikinsel, wo AYRA gemeinsam mit lokalen Partnern reale Projekte unter anderem in den Bereichen Zahlungsverkehr, Bildung, Kultur und regenerative Landwirtschaft umsetzt. Kennzeichnend für den Ansatz von AYRA ist die enge Verzahnung mit lokalen Akteuren vor Ort, statt Hilfe von außen überzustülpen. Mit „Chocó Recovery“ bringt AYRA diese Herangehensweise nun gemeinsam mit dem United Mittelstand in die Katastrophenhilfe für die Erdbebenregion ein. Weitere Partner sind bereits an Bord.

Entscheidende Phase: Funding und Mobilisierung

Mit der Ermittlung der konkreten Bedarfe beginnt nun die entscheidende Phase der Initiative: Funding und die Mobilisierung des United-Mittelstand-Netzwerks. Ein konkreter Spendenaufruf über United Mittelstand folgt in Kürze.

Wer bereits jetzt Unternehmen, mögliche Unterstützung oder relevante Kontakte im Kopf hat, ist eingeladen, sich direkt zu melden. Auch das Teilen der Initiative im eigenen Netzwerk hilft, die Reichweite der Hilfsaktion zu vergrößern.

Alle Informationen zur Initiative und Möglichkeiten zur Unterstützung sind über die AYRA-Hilfsseite abrufbar:
https://ayra.haus/aid/

Weitere Updates zur Initiative folgen in Kürze.